Workshops

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Expert*innen aus der Praxis, der Wissenschaft und dem ClimateTech-Bereich entwicklen gemeinsam mit Teilnehmer*innen Maßnahmen für die Klimatransformation.

Betriebsabläufe klimakompatibel machen

10.06, 16:30 Uhr

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Der Volkswagen-Konzern hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2050 klimaneutral zu sein – momentan sind seine CO2-Emissionen allerdings noch mit denen des gesamten Vereinigten Königreichs vergleichbar. Wie packt Karsten Miede, Leiter des Kompetenzcenters „carbon neutral“ der VW Kraftwerk GmbH, das an? Mit Mike Hatert, Head of Renewables der First Climate Markets AG, sprechen wir über die Bandbreite von Bilanzierungs- und Kompensationsprodukten sowie deren messbare Wirkungen auf das Klima. Yvonne Zwick, Vorsitzende von B.A.U.M., steuert eine Definition für Klimaneutralität bei, die den goldenen Mittelweg zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und Betriebspraxis sucht. Ist das gelungen? Diskutieren Sie mit! Moderation: Antonia Thiele | B.A.U.M. e.V.

 

Wie funktioniert Klimaschutz auf See?

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Bei seinem Rennen um die Welt – der Vendée Globe – konnte Profisegler Boris Herrmann die Klimakrise auf den Ozeanen hautnah beobachten. Er möchte der Wissenschaft helfen, die Auswirkungen auf unsere Ozeane besser zu verstehen: Mit einem SubCtech-Ozeanlabor sammelte er während der Weltumsegelung Daten aus dem entlegenen Südpolarmeer. Diese wertvollen Daten werden vom Max-Planck-Institut für Meteorologie und Geomar in Kiel verarbeitet, um den Sättigungsgrad von Co2 im Ozean und die damit verbundenen Auswirkungen besser zu verstehen. Darüber hinaus betreibt Kühne+Nagel die digitale Plattform seaexplorer, die über die Kohlenstoffemissionen von verschiedenen Seetransportdiensten weltweit berichtet und den Kunden damit ermöglicht, den Dienst mit den geringsten CO2-Emissionen zu wählen. Kühne+Nagel ist mit seinem Net Zero Carbon-Programm Vorreiter in der Logistikbranche. Seit 2020 werden die eigenen CO2-Emissionen neutral gestellt. Das Ziel des Unternehmens ist es, bis 2030 zudem sämtliche Transporte der Zulieferer wie Fluggesellschaften, Reedereien und Straßentransporteure zu neutralisieren. Net Zero Carbon beinhaltet die drei Aktionsfelder Vermeidung, Reduktion und Kompensation von CO2-Emissionen. Die Stiftung Allianz für Entwicklung und Klima ermöglicht über das Instrument der CO2-Kompensation den Zugang zu einer Vielzahl von nachhaltigen Projekten in Entwicklungs- und Schwellenländern, die hohen internationalen Standards entsprechen. Die Unterstützer der Allianz verbessern ihre Klimabilanz, unterstützen gleichzeitig die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen und tragen damit zu besseren Lebensbedingungen von Menschen in Ländern des Globalen Südens bei..

10.06, 16:30 Uhr

 

Über die Chemie der Nachhaltigkeit

10.06, 16:30 Uhr

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Welchen Beitrag können Chemieprodukte zu unseren Klimazielen leisten? In diesem Workshop geht es um Ansatzpunkte der Chemieindustrie, von einem Teil des Problems zu einem Teil der Lösung zu werden. Dazu werden wichtige Schlagworte auf unterhaltsame Weise erklärt. Und die Teilnehmer*innen erfahren, wie sie diesen Lösungsbeitrag der Chemie in ihren eigenen Unternehmen nutzen können: als Einkäuferin, Produktdesignerin oder Klimabeauftragte.

 

Mit einer Klimastrategie gelingt die Transformation im Unternehmen - freiwillig und konsequent  

10.06, 16:30 Uhr

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Wir müssen jetzt handeln, um die Chance zu ergreifen, die Erderwärmung im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter auf deutlich unter zwei Grad Celsius zu beschränken. Auf dem Weg zu diesem Ziel, kommt Unternehmen eine besondere Rolle zu. Denn in den Unternehmen kann an entscheidenden Hebeln große Wirksamkeit erzeugt werden. Aller Anfang ist schwer – jedoch geht es nicht mehr um das „Ob“ sondern „Wie“: Wie ist der IST-Zustand und was ist das Ziel? Wir geben Aufschluss darüber worauf ein Klimaschutzengagement aufbauen sollte und wie eine individuelle Klimastrategie in einem Unternehmen erarbeitet werden kann. Was bedeutet es für Unternehmen, sich freiwillig für Klimaschutz zu engagieren? Welche Risiken sind damit verbunden und welche Chancen ergeben sich? 

 

In diesem Workshop finden wir die Formel dafür und beleuchten einzelne Bausteine:

  • Bewusstsein schaffen

  • Bestandsaufnahme

  • Ziele festlegen

  • Maßnahmen entwickeln

  • Umsetzung

  • das Mögliche tun

 

Viele Wege führen nach Paris

10.06, 16:30 Uhr

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Für die Transition in eine emissionsarme Wirtschaft gewinnen Net-Zero Ziele zunehmend an Bedeutung. Doch sind alle Net-Zero Ziele auch automatisch kompatibel mit dem Klimavertrag von Paris? Im diesem Workshop sprechen wir über die Unterschiede zwischen Net-Zero und Paris-Alignment und diskutieren die Verknüpfung zwischen Wertschöpfung und Emissionsreduktion. Am Beispiel unseres XDC Modells zeigen wir Ihnen, wie Sie eine Paris-kompatible Strategie entwickeln, die den Anforderungen an Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit gerecht wird. All das zusammengefasst in einer verständlichen KPI - °C.

 

Klimamangement - Transformation wirksam und glaubwürdig
umsetzen

10.06, 16:30 Uhr

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Klimaneutralität oder gar klimapositives Wirtschaften werden zum neuen Maßstab für nachhaltige Unternehmensführung. Ihr Unternehmen hat sich für diesen Weg entschieden und sucht nach einer wirksamen und glaubwürdigen Lösung, um klimaneutral zu werden oder eine Klimaschutzstrategie zu entwickeln? Schnell umzusetzende Maßnahmen wie der Wechsel zu Ökostrom oder CO2-Kompensation können ein erster Schritt im Unternehmen sein.

Wie aber gelingt die langfristige Transformation hin zu einem klimafreundlichen und zukunftsfähigen Geschäftsmodell? In dem Workshop des Umweltgutachterausschusses geben Expert*innen aus den Bereichen Umweltmanagement und nachhaltige Unternehmensführung Impulse, wie sich ein wirksames Klimamanagement im Unternehmen aufbauen lässt. Teilnehmende lernen dabei einen Baustein für den systematischen Einstieg in das Klimamanagement kennen, um Fragen des Klimaschutzes und der Klimaanpassung effektiv auf betrieblicher Ebene umzusetzen.

Kernfragen werden dabei sein:

Wie komme ich von der strategischen Entscheidung konkret ins Handeln?

Wie lässt sich Klimaschutz in der Unternehmensführung verankern?

Wie richtet man sein Geschäftsmodell daran aus?

Wie messe ich Fortschritte und Erfolge, wie kommuniziere ich sie glaubwürdig?

Wo liegen vermeintliche Hindernisse und Grenzen?

 

Sustainability is here to stay!

10.06, 16:30 Uhr

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Die Nachhaltige Transformation von Unternehmen ist unverhandelbar. Dabei geht es stark um die Klima Transformation – jedoch ebenso um die Wiederherstellung der Balance in weitern ökologischen, aber auch ökonomischen, gesellschaftlichen und sozialen Belangen. Kurzum: Es geht um die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen, aber auch der Welt, in der sie agieren.

Doch wie können Unternehmen die Nachhaltige Transformation nun ganz konkret angehen? Andreas Maslo gibt seine Praxiserfahrung aus 10 Jahren im CSR Management weiter. Er erklärt, warum die richtigen Daten die Basis für Nachhaltige Transformation bilden, welche Daten Sie brauchen und wie Sie konkret beginnen. Außerdem erfahren Sie, welche weitreichenden Wettbewerbsvorteile Sie auf der Business-Seite durch Ihre Corporate Sustainability realisieren können. A

ndreas Maslo hat VERSO gegründet, um die Nachhaltige Transformation für Unternehmen mit CSR Software und Beratung zu vereinfachen und somit die gesamte Transformation zur Wirtschaft 2.0, wie er sie nennt, zu beschleunigen. Andreas ist Harvard Alumni, leidenschaftlicher Unternehmer und war Nachrücker als Abgeordneter für das Europäische Parlament.

 

SDGs und ihre Relevanz für KMUs

10.06, 16:30 Uhr

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Wir haben für Euch für diesen Workshop vier Ziele herausgesucht, die unmittelbar im Kontext des Climate Transformation Summit stehen:

Ziel 07: Erneuerbare Energien

Ziel 12: Nachhaltigkeit produzieren und konsumieren

Ziel 13: Klimaschutz

Ziel 17: Netzwerk und Partnerschaften

 

Gemeinsam mit Euch wollen wir herausfinden, welche eigenen Themen Ihr aktuell dazu in Euren jeweiligen Unternehmen bewegt und auch persönlich mit diesen Zielen verbindet und welche Ideen zur Umsetzung bzw. Erreichung der Ziele bereits auf Eurer Agenda stehen. Und wir wollen Euch mit diesem Workshop dazu anregen, über die Relevanz dieser vier Ziele für Eure Unternehmen nachzudenken, zu reflektieren und Euch mit Euren Fragestellungen und Ideen dazu gegenseitig dazu zu inspirieren, Pilotprojekte ins Leben zu rufen.

 

Vom Unternehmensfußabdruck zur Klimaneutralität

10.06, 16:30 Uhr

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Der Workshop richtet sich an Geschäftsführer, Entscheidungsträger aus Unternehmen, öffentlicher Verwaltung und sonstigen Organisationen, Energie- und Umweltmanagementbeauftragte, Mitarbeiter aus den Bereichen Umwelt und Klima, Ingenieure sowie interessierte Mitarbeiter.

Lernen Sie die Anforderungen und die Berechnungsmethodik des unternehmensbezogenen CO2-Fußabdrucks kennen.

Inhalte:

 Übersicht zu den bestehenden Normen der Treibhausgasbilanzierung

- Technische Fragestellungen (Bilanzgrenzen, potenzielle THG-Quellen, Messunsicherheiten) -      Corporate Carbon Footprint: Wie erfasse ich die direkten und auch die relevanten indirekten THG-Emissionen?

-Schnittstelle zu anderen Systemen (Energie-, Umweltmanagement, Emissionshandel)

In diesem einstündigen Workshop vermitteln wir Ihnen die Grundlagen, um die THG-Emissionen

Ihres Unternehmens zu ermitteln. In verschiedenen Fachbeispielen aus der Praxis werden Sie optimal vorbereitet, um möglichen Herausforderungen und Fragen zur Treibausgasbilanzierung und

Klimaneutralität zu begegnen.

 

200% - Warum Klimaneutralität nicht reicht

10.06, 16:30 Uhr

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Natürlich finden wir es toll, dass Klimaneutralität und Nachhaltigkeit voll im Trend liegen und wir uns alle glauben machen, so die Klimakrise bewältigen zu können. Das Problem ist nur: Wenn wir nicht noch eine ordentliche Schippe drauflegen, sind wir dem Untergang geweiht. Klingt uncool; ist es auch. Klimaneutralität und Nachhaltigkeit reichen bei Weitem nicht, um die schlimmsten Folgen der Klimakrise zu bewältigen. Unternehmer:innen und Investor:innen müssen mindestens auf 200% klima-positiv zielen, damit wir eine Regenerative Welt schaffen. Wie wir das hinbekommen können, wollen wir euch in diesem Workshop zeigen.

 
 

Was brauchen KMUs für den Klimaschutz?

10.06, 16:30 Uhr

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Millionen von kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs) in Deutschland und weltweit sind für unsere Gesellschaft und Wirtschaft unverzichtbar und gleichzeitig maßgeblich an der weltweiten Dekarbonisierung beteiligt. Doch KMUs sind zunehmend selbst vom Klimawandel bedroht. Wie kann man Millionen von KMUs dabei unterstützen, Resilienz aufzubauen und den Klimaschutz voranzutreiben?
Der SME Climate Hub (smeclimatehub.org) ist eine einzigartige internationale
Plattform, die eine zentrale Anlaufstelle für KMUs bietet, um eine von der UN anerkannte Klimaverpflichtung einzugehen, Zugang zu erstklassigen Tools und Ressourcen zu erhalten und von Anreizen und Möglichkeiten mit wirtschaftlichem Nutzen zu profitieren.
Wir freuen uns, bei diesem Workshop direkt mit Unternehmer:innen in Kontakt zu treten und mehr darüber zu erfahren, wie wir gemeinsam den SME Climate Hub noch weiter verbessern können und wie wir das Engagement mit KMUs in Deutschland nachhaltig gestalten um bislang unausgeschöpfte Potentiale zur Dekarbonisierung erschließen können.